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Die Stiftung Seraphisches Liebeswerk Altötting (SLW) besteht seit 1889.
Sie betreibt an sieben Standorten
in Bayern Einrichtungen der Kinder-
und Jugendhilfe, Kindertagesstätten, sowie vier private, staatlich anerkannte Grund-, Haupt- und Mittelschulen, davon zwei Förderzentren für emotionale und soziale Entwicklung. [mehr…]




 

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Do, 06.12.2012


Gruppen Martin und Michael legten als Erste im Landkreis Altötting erfolgreich die Brandschutzerziehungs-Prüfung ab
Ein Bericht von Manuela Huber, Gruppe Martin
„Wir wollen einmal eine Feuerwehr besuchen und mit den Feuerwehrautos mitfahren“ – dieser Wunsch stand ganz oben auf der Wunschliste der Jungen aus der Gruppe Martin vom Antoniushaus in Marktl.


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Die Gruppen Martin und Michael aus Marktl und Altötting legten als Erste erfolgreich die Brandschutzerziehungs-Prüfung des bayerischen Landesfeuerwehrverbandes ab.

Dieser Wunscherfüllung sollte jedoch nicht ohne pädagogische Zielerfüllung nachgegangen werden. Die Erzieherinnen und Erzieher der Gruppe Martin und der Gruppe Michael vom Franziskushaus Altötting, beides Einrichtungen des Seraphischen Liebeswerkes, wanden sich daher an die Kreisausbildungsstelle „Brandschutzerziehung“ bei der Feuerwehr Neuötting. Dort wurde in Zusammenarbeit mit den Erzieherinnen mehr als nur ein „Besuch bei der Feuerwehr“ organisiert.

Begrüßung, Vorstellung und die Arbeit der Feuerwehren und die persönliche Schutzausrüstung eines Feuerwehrmannes waren die ersten, sehr auf die Bedürfnisse der Kinder ausgerichteten Unterrichtseinheiten. Ganz nebenbei wurde ihnen auch vermittelt, dass man vor einen Feuerwehrmann, der mit Atemschutz ausgerüstet ist, keine Angst haben muss.

Gleich ging’s weiter und in einem extra für die Kinder im Alter zwischen 9 und 14 Jahren eingerichteten Experimentierraum konnten die Kinder selbst versuchen, welche Materialien gut oder gar nicht brennen. Anschaulich wurde erarbeitet was, wieso brennt und wie man einen Brand löschen kann. Nach soviel Unterricht war auch eine Pause angesagt, in der dann endlich das Feuerwehrhaus und die Fahrzeuge gründlich erkundet werden konnten. Weiter ging’s mit dem richtigen Verhalten im Brandfall sowohl in der Schule als auch Zuhause. Die Notrufnummer 112 war den Kindern natürlich schon bekannt, jedoch konnten sie hier auch einmal mit einem richtigen Telefonanruf in der Leitstelle das richtige Absetzen des Notrufes simulieren.

Zum Schluss des Besuches im Neuöttinger Feuerwehrhaus durften die Kinder noch zwei Feuerwehrübungen durchführen. Einmal musste eine Person aus dem ersten Stock eines brennenden Wohnhauses gerettet werden. Die zweite Gruppe baute die technischen Hilfsgeräte für eine Personenrettung bei einem Verkehrsunfall auf. Nach anstrengenden vier Schulstunden verabschiedeten sich die Kinder von der Feuerwehr Neuötting. Was sie noch nicht wussten, Zuhause wartete auf sie eine Lernzielkontrolle.

Ein vom Landesfeuerwehrverband erstellter Testbogen fragte genau die, bei ihrem Besuch in der Feuerwehr erarbeiteten Lernziele ab. Alle teilnehmenden Kinder haben den Test bestanden. Teilnehmer Dominik aus der Gruppe Martin vom Antoniushaus Marktl erreichte sogar die Höchstpunktzahl. Den teilnehmenden Kindern wurde von den Feuerwehr-Ausbildern Patrick Ecker und Jürgen Gastel noch eine Urkunde und ein Erinnerungsfoto an ihren Besuch im Feuerwehrhaus überreicht. Die beiden Gruppen des Seraphischen Liebeswerkes waren die ersten Gruppen im Landkreis Altötting, die sich der theoretischen Prüfung „Brandschutzerziehung“ des bayerischen Landesfeuerwehrverbandes gestellt haben.

Foto: FFW Neuötting


























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