Unsere EinrichtungenWeltKinderLachen




Die Stiftung Seraphisches Liebeswerk Altötting (SLW) besteht seit 1889.
Sie betreibt an sieben Standorten
in Bayern Einrichtungen der Kinder-
und Jugendhilfe, Kindertagesstätten, sowie vier private, staatlich anerkannte Grund-, Haupt- und Mittelschulen, davon zwei Förderzentren für emotionale und soziale Entwicklung. [mehr…]




 

Anmeldung

07.05.2015


Jonglierprojekt an der Schule
Diabolospiel fördert spielerisch Konzentration


Max und Julian sind ein eingespieltes Team. Die beiden Jungen stehen nebeneinander auf der Wiese der Antoniushausschule. Sie halten links und rechts Stöcke in ihren Händen, zwischen diesen ist ein dünnes Seil gespannt. „Drei, zwei, eins“ ruft Julian, treibt mit seiner linken Hand das sich kreisende Diabolo an, reißt seinen Stock in die Luft: das Diabolo surrt über seinen Kopf in einem Halbkreis nach rechts. Max fängt es mit seiner Schnur auf, lässt die Doppel-Kugelhalbschale nicht zur Ruhe kommen. Das Spiel hat begonnen.


Foto
Beim Diabolospiel zu zweit ist höchste Konzentration gefordert: Max und Julian harmonieren perfekt. Foto:SLW

Seit drei Monaten üben die Sechstklässler mit ihrem Lehrer Sebastian Thar in der Pause diese alte Jonglierkunst. Die „Peitsche“ oder auch das „Hexenhaus“ haben die jungen Artisten bereits perfektioniert. Beim erstgenannten Trick hüpft das Diabolo in der horizontalen Linie zwischen den Stöcken hin und her. Im „Hexenhaus“ rollt die Kunststoffspule auf ihrer Metallachse über Kreuz von unten nach oben. Scheinbar schwerelos.


Foto Foto
Das Diabolo läuft im "Hexenhaus" über Kreuz. Foto:SLW

Geschichte des Diabolo

Der Begriff Diabolo stammt vom altgriechischen diáballo, „ich werfe hinüber“. Überlieferungen zufolge spielten Chinesen bereits vor knapp 3800 Jahren dieses Spiel. Ende des 18. Jahrhunderts brachten Engländer die Jonglierrequisiten aus China mit nach Europa.


Foto
Die Jungs lernen sich gegenseitig neue Tricks. Foto:SLW

Ausgezeichnet beherrschen Julian und Max ihr Diabolospiel. Sechs Meter schnellt das Gerät in die Luft, stoppt, fällt nach unten.


Foto Foto
Bis zu sechs Meter lässt Max das Diabolo in die Höhe schnellen. Foto:SLW

Max hält sein Seil gespannt und fängt sein Diabolo sicher. Lässig werfen beide Jungs ihre Stöcke am Ende der Pause über ihre Schultern. Schule ist wieder angesagt.








Spendenkonto
Antoniushaus:

VR meine Raiffeisenbank eG
Altötting-Mühldorf

IBAN:
DE84 7106 1009 0142 7001 66
BIC: GENODEF1AOE





Newsletter Antoniushaus Marktl








» zur Fahrradwerkstatt
» Facebook

» Artikel lesen
» zur Bildergalerie